+++ NEU - NEU - NEU - Das Pokalspiel Männer: 1. FC Lok Stendal vs. Grün-Weiß Piesteritz (Oberliga) - 17.12.11 - 13.00 Uhr - Hölzchen - fällt aus +++




   
 
  Aktuelles

 

Wir ziehen um!

Spiel des Jahres ausgefallen

Es sollte der Höhenpunkt vor der Winterpause sein. Doch der Oberligist Grün-Weiß Piesteritz kam nicht ins Stendaler Hölzchen.

Der Gegner der Altmärker im Viertelfinale des Landespokals konnte für die Fahrt zum Spiel keinen Bus organisieren und traten dementsprechend nicht an.

Wie es nun weitergeht ist offen. Wenn das Spiel für Stendal gewertet wird, warten im Lostopf zum Halbfinale der 1. FC Magdeburg und der Haldensleber SC auf den 1. FC Lok. Außerdem befindet sich dann auch der Gewinner der Partie Magdeburger SV 90 Preussen vs. Hallescher FC im Lostopf.

Ob die Party nachgeholt wird, entscheidet sich am Anfang des kommenden Jahres. Sollte die Partie erneut angesetzt werden, lege Lok definitiv Protest ein, kündigt der Verein an.

nach AZ-Blitz


Auf Platz neun in die Winterpause

In der Fußball-Verbandsliga hat der 1. FC Lok Stendal sein letztes Hinrundenspiel gegen Edelweiß Arnstedt mit 4:3 (1:1) gewonnen und somit sechs Punkte aus den beiden letzten Partien geholt. Am Sonnabend wurde am Hölzchen richtig guter Fußball geboten.

 

Aus Stendaler Sicht begann die Partie jedoch alles andere als gelungen. Da war ein Fehlerfestival in den Lok-Reihen zu beobachten, das einen regelrecht erschreckte. In der vierten Minute lud die Lok-Abwehr Arnstedts Stefan Horlbog förmlich zum 1:0 für die Gäste ein. "Reißt Euch endlich zusammen!", hieß es danach von spärlich besetzten Rängen im Stadion Am Hölzchen.

Nach gut einer Viertelstunde Spielzeit aber zog mehr Konzentration in die Reihen des Gastgebers ein. Der startete die ersten Offensivaktionen, wobei Benedikt Nellessen von der ersten Minute an durch seinen Tatendrang und durch Spritzigkeit auffiel. Nachdem der wegen gerade erst überstandener Krankheit zunächst geschonte Angreifer Kevin Meinhardt noch vor der Halbzeitpause eingewechselt wurde, nahm auch der Zug zum gegnerischen Tor entschieden zu.


Drei Tore steuerten sie zum Sieg bei: B. Nellessen (li., 2 Tore) und M. Aumann (1)
Foto: Sperfeld

Kapitän Maik Aumann war es, der in der 40. Minute nach Vorarbeit durch Nellessen zum 1:1 einnetzte.

In der zweiten Spielhälfte nahm die Partie so richtig Fahrt auf. Zunächst waren es die Gastgeber, die spielerisch die Akzente setzten. Bei einem nicht allzu scharfen Kopfball Nellessens sah Gästekeeper Christian Kurth überhaupt nicht gut aus und ließ das Leder zum 2:1 durch die eigenen Beine kullern (59.). Neben Nellessen setzten jetzt immer mehr auch Muhamet Hoxha, Guido Spork und Aumann Akzente.

Nellessen verwertete eine tollen Pass von Spork zum 3:1 für Lok (69.). Schon im Gegenzug aber markierte Henrik Bettels nach Freistoß von Christian Streit den Anschlusstreffer für die Gäste.

Jetzt war ein offener Schlagabtausch zu verzeichnen. Arnstedts Sebastian Schmidt traf nur die Unterkante der Stendaler Torlatte (72.). Der eingewechselte Shermak Selo verwertete in der 85. Minute einen Lok-Konter zum 4:2, doch erneut trafen die Gäste praktisch im Gegenzug zum 4:3 (86./Peter Freund).

Danach wollte Edelweiß wenigstens noch einen Punkt erobern und machte richtig Druck. Lok aber bot mit einer vielbeinigen Abwehr Paroli und sorgte unter den Fans für viel Freude.

Trainer Volcan Uluc resümierte: "Ein Spiel für die Zuschauer, in das wir richtig schlecht gestartet sind, uns aber trotz späterer Abwehrfehler gesteigert haben."

Stendal: Thomaschewski - Gebauer, Gross (75. Selo), Kiefel, Erdmann, Hoxha (86. Körner), Spork, Schubert, Audorf (36. Meinhardt), Aumann, Nellessen.

Schiedsrichter: Deliagyris (Magdeburg), Zuschauer: 178, Torfolge: 0:1 Horlbog (4.), 1:1 Aumann (40.), 2:1, 3:1 Nellessen (59., 69.), 3:2 Bettels (70.), 4:2 Selo (85.), 4:3 Freund (86.)..


nach Volksstimme

Spork und Nellessen stellen die Weichen auf Sieg im wichtigen Auswärtsspiel

In der Männerfußball-Verbandsliga hat der 1. FC Lok Stendal sein gestriges Auswärtsspiel bei Schlusslicht Fortuna Magdeburg knapp mit 2:1 (1:0) gewonnen. Es war ein Erfolg, der angesichts der großen Stendaler Chancenvorteile hätte höher ausfallen müssen.

Die Altmärker haben sich durch diesen Sieg im offiziellen Klassement auf den zwölften Tabellenplatz nach vorn gearbeitet, haben nunmehr neun Punkte Vorsprung auf das Schlusslicht, das die Stendaler gestern auf Kunstrasen empfing.



Guido Spork brachte mit seinem Treffer Lok auf die Siegerstraße

Foto: Sperfeld

Die Gäste, zuvor recht heftig wegen der zuletzt großen Anfälligkeit in der Abwehr kritisiert (elf Gegentreffer in drei Spielen), zeigten sich gestern diesbezüglich verbessert. Dem Tabellenletzten, der viel mit langen Bällen operierte, wurden so gut wie keine guten Torchancen gestattet.

Dagegen kritisierte Lok-Trainer Volcan Uluc: " Wir haben im Vorwärtsgang entschieden zu viele Fehler gemacht. Außerdem wurde die Partie durch einige falsche Schiedsrichterentscheidungen, für die vor allem die weiblichen Assistentinnen verantwortlich waren, regelrecht zerfahren."

Weil er provokativ fragte, ob die Partie mit der Abseitsregel gespielt werde, wurde Uluc auf die Tribüne verbannt. Dennoch gingen die Lok-Kicker nach gut einer halben Stunde Spielzeit nach einer schönen Einzelleistung von Guido Spork, der den gegnerischen Keeper im 1:1-Duell mit einem gekonnten Flachschuss überwand, mit 1:0 in Führung.

Benedikt Nellessen hätte wenige Minuten später scharf nachwaschen können, doch er versiebte seine große Möglichkeit. Überhaupt vergaben die Altmärker nach der Führung etliche hevorragende Kontermöglichkeiten.

Das setzte sich nach der Halbzeitpause fort. Maik Aumann, Martin Gebauer, Philipp Groß und Spork hatten bei der Chancenverwertung gegen den nunmehr dezimierten Kontrahenten (Rote Karte für Horneffer wegen Nachschlagens) nicht die nötige Fortune.

Doch als Benedikt Nellessen in der 70. Minute das 2:0 für die Stendaler schoss, schien die Entscheidung in dieser Begegnung gefallen.

Das aber war noch nicht der Fall, denn die Landeshauptstädter schöpften noch einmal Hoffnung. Muhamet Hoxha, der diesmal auf der linken Seite in der Vierer-Abwehrkette operierte, foulte einen Gegenspieler im Strafraum. Den Elfmeter ließ sich Suchanek nicht entgehen und verkürzte acht Minuten vor dem Schlusspfiff auf 1:2.

Danach waren die relativ vielen Stendaler Fans zunächst durchaus besorgt ob des zu erwartenden Fortuna-Schlussspurts, doch der fand praktisch nicht statt.

Stendal: Thomaschewski - Gebauer, Kiefel, Erdmann, Hoxha (88. Strube), Groß (75. Körner), Spork, Schubert, Audorf (70. Selo), Aumann, Nellessen.

Schiedsrichter: Beutel (Halle), Zuschauer: 113, Torfolge: 0:1 Spork (31.), 0:2 Nellessen (71.), 1:2 Suchanek (82./Foulelfmeter).

nach Volksstimme

Altherrenfußball
1. FC Lok gewinnt eigenes Turnier
 Das vom 1. FC Lok Stendal organisierte Fußball-Hallenturnier für Altherrenmannschaften ab 32 Jahre, ist wie in den Vorjahren ein voller Erfolg gewesen.

 

Insgesamt gab es 52 Turniertore. In den Eröffnungsspielen wurden schon die Weichen für den späteren Sieger gestellt. So schlug Empor Stendal den Vorjahressieger Germania Tangerhütte mit 1:0. Der Gastgeber war nach einer 2:0-Führung, noch mit 3:2 gegen Ortsnachbar TuS Wahrburg erfolgreich. Beide Stendaler Vertretungen gestalteten ihre weiteren Begegnungen - Lok gewann gegen Bergen 3:2 und Post 3:0, sowie Empor gegen Wahrburg 2:0 und Bergen 3:0 - siegreich. Dagegen punktete Tangerhütte schlecht und griff in die Entscheidung um den Turniersieg nicht ein. Die Germanen wurden am Ende Vierter.

Im zwölften Turnierspiel kam es zur Entscheidung um den Sieg. Die SG Empor und der 1. FC Lok waren Punktgleich, wobei Empor ein Plus-Tor aufwies. Die Empor-Männer begannen stark. Die Puschmann und Co. erarbeiteten sich eine Reihe an Torchancen, aber Loks Torwart Lars Hoffart wuchs über sich hinaus und machte diese zu Nichte. Zwei Minuten vor Spielende war Loks Steffen Peters zum 1:0 erfolgreich und sicherte den Lok-Oldies nach Jahren wieder einmal den Turniersieg. Empor Stendal, im Vorjahr noch Vierter, freute sich nach einer starken Leistung über den zweiten Platz.

Der Post SV Stendal belegte mit wechselnden Leistungen wie im Vorjahr den dritten Rang. Die Gäste aus Bergen/Schnega, deren Zuschaueranhang für ordentlich Stimmung in der Halle sorgte, war eine Bereicherung der Veranstaltung. Ein Dank geht an die Wahrburger für ihre Teilnahme. Sie agierten etwas unglücklich mit knappen Entscheidungen und wurden so nur Letzter.

Ausgezeichnet wurde als bester Torschütze Henry Berg. Er traf sieben Mal für den Gastgeber vom 1. FC Lok Stendal.

Als bester Torwart ging Frank Schulz vom 1. FC Südkreis Bergen/Schnega hervor.

nach Volksstimme.de

Eine Halbzeit lang halten die Altmärker gut mit, dann setzt der Favorit klar die Akzente

In der Fußball-Verbandsliga ist der 1 .FC Lok Stendal am Sonnabend an einem deutlich besseren Kontrahenten klar gescheitert. Der Tabellenzweite Union Sandersdorf landete einen ungefährdeten 4:0-Sieg am Hölzchen. Lok ist nun Drittletzter des Klassements.
Durch einen Erfolg des immer besser werdenden VfB Sangerhausen wurden die Altmärker auf den drittletzten Platz des Klassements verdrängt. Ihr Abstand zu einem Abstiegsplatz, konkret zum Oscherslebener SC, beträgt weiterhin zwei Punkte.
Stendals Mannschaft begann gegen den erklärten Favoriten sehr engagiert und erkämpfte mit klugem Verschieben in der Abwehrhaltung und Pressing in der ersten Halbzeit Gleichwertigkeit. Allerdings sah man immer wieder, dass dieser Kontrahent fußballerisch richtig etwas drauf hat und auf hohem Niveau sehr ausgeglichen besetzt ist.

In der neunten Spielminute kam Sandersdorfs von hinten durchgestarteter Nico Gängel nach genauem Diagonalpass auf die linke Seite an das Leder und schoss es nur Zentimeter an Stendals langem Pfosten vorbei ins Aus.

Beide Teams lieferten sich fast eine halbe Stunde lang eine temporeiche Partie auf hohem taktisch-technischen Niveau. Danach ließ zumindest das Tempo nach. Rassig war das Spiel weiterhin.

Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff erhielten die Gäste einen Freistoß von halbrechts aus etwa 24 Meter Entfernung. Kapitän Dominik Witt schoss und erwischte Stendals Keeper Nico Thomaschewski auf dem falschen Fuß. "Er hatte durch seine späte Reaktion eine große Aktie am Gegentreffer", konstatierte Lok-Trainer Volcan Uluc.

Im Gegenzug aber erreichte die Lok-Elf beinahe den 1:1-Ausgleich, doch ein Nachschuss von Philipp Groß wurde von einem Gäste-Feldspieler für seinen geschlagenen Torhüter Christian Bölke, bekanntlich auch ein früherer Lok-Keeper, praktisch auf der Torlinie geklärt.

Als gleich nach der Halbzeitpause ein Stendaler Handspiel, Shermak Selo hatte seinen Unterleib geschützt, zu einem Sandersdorfer Elfmeter führte, der von Tommy Parthier zum 0:2 verwandelt wurde, war die Partie praktisch schon entschieden.

In der Folge waren die Unioner voll in ihrem Element und demonstrierten ihre gewaltige Spielstärke. Die Treffer zum 0:3 und 0:4 waren vorbildlich herausgespielt. Stendals Team hatte nur noch den Hauch von Tormöglichkeiten (Selo, Nellessen).

Sandersdorfs Team beherrschte das Spiel und stellte sich als ein Team vor, das in dieser Saison mit Sicherheit erneut um den Landesmeistertitel von Sachsen-Anhalt mitspielen wird. "In der ersten Halbzeit war die Partie ausgeglichen. Durch zwei Standards sind wir nach vorn gekommen und haben in der zweiten Hälfte gezeigt, was wir wirklich können. Wir haben das Spielerpotenzial, oben mitzuspielen. Ja, wir wollen aufsteigen", so Christian Bölke.

Stendal: Thomaschewski - Kiefel, Körner, Erdmann, Groß - Selo, Schubert, Spork (80.Turgut), Hoxha (62. Strube) - Nellessen, Meinhardt (46. Aumann).

Zuschauer: 183, Schiedsrichter: Warnecke (Magdeburg), Torfolge: 0:1 Witt (45.), 0:2 Parthier (47./Handelfmeter), 0:3 Kuka (59.), 0:4 Parthier (72.).

nach Volksstimme

In der Volksstimme gelesen (23.11.11):

Uluc wünscht sich sechs Punkte aus drei ausstehenden Partien

Stendal "Ganz klar, wir haben Punkte verschenkt. Das Engagement der Mannschaft war gut, doch das Ergebnis deprimierend", merkt Volcan Uluc, Trainer des Fußball-Verbandsligisten 1. FC Lok Stendal, zur 2:4-Auswärtsniederlage seiner Mannschaft beim BSV Halle-Ammendorf an.

 

Die Altmärker geraten nach zuletzt drei Niederlagen in Folge (Preussen Magdeburg 0:1, Rot-Weiß Kemberg 2:3, Ammendorf 2:4) immer mehr unter Druck. Das auch, weil der bisherige Vorletzte der Klassements, VfB Sangerhausen, bei eben den Kembergern zuletzt mit 1:0 gewann und gegenüber den Stendalern aufholte.

Einer der Gegentreffer für Lok in Halle tat richtig weh. Das war der zum 2:3 durch Ammendorfs Routinier Enrico Kricke. Vorausgegangen war dem nämlich eine missglückte Kopfballabwehr von Lok-Defensivakteur Philipp Groß.

Dass der junge Spieler dadurch von Uluc mächtig gescholten wird, ist jedoch nicht der Fall. "Den Kopf abreißen werde ich ihm deswegen nicht, zumal er ansonsten sehr leistungsstabil ist. Er muss natürlich daraus lernen", so der Trainer.

Eine Personalie der Partie in Ammendorf war besonders interessant. Der wenige Tage zuvor von Vereinsvize Hans-Joachim Bogner ins Spiel gebrachte Muhamet Hoxha hat in Ammendorf mitgespielt. Bekanntlich hatte er es zum Beginn der Serie schon einmal versucht, musste dann jedoch wegen gesundheitlicher Probleme aufgeben.

Inzwischen aber ist er schmerzfrei, hat zum Beispiel am Dienstagabend beim Training am Hölzchen einen richtig fitten Eindruck gemacht, wie zum Beispiel auch Guido Spork und Sven Körner. Nicht dabei war diesmal Angreifer Kevin Meinhardt. "Er hat ein Geschäft in Berlin. Seine Aushilfe war krank, und so musste er dort ran", wusste Trainer Uluc den Grund.

Der wünscht sich aus den restlichen Punktspielen 2011 (Union Sandersdorf und Edelweiß Arnstädt daheim, Fortuna Magdeburg auswärts) übrigens noch sechs Punkte. Es wäre natürlich nur gut, wenn das klappen würde.

BSV Halle-Ammendorf - 1.FC Lok Stendal 4:2 (2:2) 

Diesmal genügte nur eine Minute,  ...

... um Lok wieder ohne Punkte nach Hause zu schicken. Und dies geschah genau in der 86. Minute. Ammendorf schlug zweimal zu und Stendal war k.o.


(WK/GS) Nun aber zum Spielverlauf. Vorangestellt, neben elf Spielern auf dem Feld saßen noch weitere sieben auf der Bank. Das gab es im Verlauf der gesamten Serie noch nicht. Trainer Uluc konnte somit aus dem Vollen schöpfen.
In der Startelf stand diesmal auch Muhamet Hoxha, er bekam den Vorrang vor Maik Aumann. Vorangestellt, er machte ein passables Spiel, wenn ihm auch das Gefühl für die Mitspieler manchmal noch abging.

Die ersten Akzente setzte Nellessen in der 5. und 10. Minute, indem er zwei straffe Schüsse jeweils aus halblinker Position über das Tor setzte. Dann zeigten die Ammendorfer, dass sie heute etwas bewegen wollten. Erst in der 11. Minute, als Thomaschewski im Anschluss an eine Ecke den Ball gerade noch abwehren konnte, dann zwei Minuten später, der immer noch kreuzgefährliche Kricke nimmt eine Eingabe direkt, der Keeper wehrt ab und Kiefel klärt. In der 15.Minute klärt Selo nach einer Ecke.
Trotz dieser Chancen konnte man den Eindruck gewinnen, dass Stendal die Situation im Griff hatte.
Doch dann kam der Auftritt des Unparteiischen Rene Krüger aus Leipzig. Ein Ball wird von der Stendaler Abwehr weggeschlagen, Kricke fällt ohne Mann- und Ballberührung, der Schiri gibt zum Unverständnis der Stendaler, aber auch der Ammendorfer einen Strafstoss in der 30.Minute, Geidel verwandelt ihn zum 1:0. 
Lok macht Druck, in der 38.Minute zieht Nellessen auf die linke Außenbahn, flankt und von Meinhardts Kopf senkt sich der Ball ins kurze Eck-1:1.

Ammendorf schlägt zurück, Siegel geht auf der rechten Seite durch, erhält einen Freistoss, diesen versenkt Kamalla in der 41. Minute zum 2:1. Dann die 45.Minute, man richtete sich auf Ammendorfer Seite schon auf den Pausentee ein, bekommt Nellessen den Ball im Mittelfeld, sprintet auf und davon und hämmert den Ball aus 20 Metern, für Torhüter Guth unhaltbar, halbhoch in den Kasten-2:2 und Halbzeit.

Die zweite Halbzeit sah eine große Chance der Stendaler in der 59. Minute, ein Seitfallzieher von Schubert, kann gerade noch zu Ecke gelenkt werden und die Möglichkeit von Kominek, hier reagiert Thomaschewski ausgezeichnet.

Dann die beiden Situationen wie oben bereits genannt, erst bekommt Gross den Ball nicht unter Kontrolle, Kricke spritzt dazwischen und drischt den Ball ins Netz. Nach dem Wiederanstoß träumt die Stendaler Abwehr, Keitel nimmt den Ball auf und nach einem kurzen Sprint liegt der Ball zum zweiten mal im Stendaler Kasten.

Trainer Uluc nach dem Spiel:“ Es ist traurig, dass man so ein Spiel nach zwei solchen Abwehrschnitzern fünf Minuten vor Schluss noch verliert.“

Stendal : Thomaschewski - Kiefel, Erdmann, Gross – Gebauer, Schubert(G) Nellessen, Meinhardt ( 70. Aumann), Hoxha (47. Körner), Selo (78. Audorf)

 

Torfolge:1:0 30. Geidel FE)), 1:1, (38. Meinhardt),2:1,( 41. Kamalla),2:2, 45. Nellessen), 3:2 (86. Kricke), 4:2, (86:  Keitel)

Zuschauer: ca.100 

Schiedsrichter: Krüger, Rene (Leipzig)

 
Strafe droht
Sehr geehrte Damen und Herren,
gegen den 1. FC Lok Stendal wurde nach Mitteilung des FSA ein Sportgerichtsverfahren  eröffnet.
Hintergrund:  Das Heimspiel des 1.FC Lok Stendal gegen den SV Rot-Weiß Kemberg wurde durch den Schiedsrichter in der 88. Minute unterbrochen, weil in dem Fanblock an der Waldseite Feuerwerkskörper gezündet wurden.
Die Brisanz eines solchen Verhaltens wurde in der letzten Zeit ausführlich in den Medien, dem DFB und den Sicherheitsbehörden diskutiert.
Es ist daher bedauerlich, dass jetzt unser Verein voraussichtlich (wieder !) wegen des unsportlichen Verhaltens einzelner zur Rechenschaft gezogen wird.
Da der "Täter" aber ermittelt werden konnte, wird der Verein ihn in der Höhe der zu erwartenden "Strafe" zur Kasse bitten und ggf. über weitere Maßnahmen entscheiden! Pyrotechnik wird im Hölzchen nicht toleriert!!

Mit freundlichen Grüßen, H.-J. Bogner, Vizepräsident  

Fußball-Verbandsliga Lok liegt gegen Kemberg nach einer Viertelstunde 0:3 hinten / Endstand:2:3

 

Abwehr in der Startphase eine Katastrophe

In der Fußball-Verbandsliga hat das Team des 1. FC Lok Stendal nach zuletzt guten Leistungen am Sonnabend gepatzt. Im Heimspiel gegen Kemberg hat es eine 2:3 (2:3)-Niederlage gegeben. Nach einer Viertelstunde hieß es bereits 0:3.
Das haben die Anhänger der Stendaler Lok-Elf noch nicht erlebt. Ihre Elf kassierte in der Anfangsviertelstunde des Heimspiels gegen den Verbandsliga-Rivalen Rot-Weiß Kemberg doch tatsächlich drei Gegentore.

Ehe sie sich versahen, gab es bereits nach gut 60 Sekunden einen völlig berechtigten Foulelfmeter für die Gäste, den Nico Geißler souverän zum 1:0 verwandelte. Die Gastgeber waren nach diesem Warnschuss der besonders schmerzlichen Art offenbar immer noch mit den Gedanken in der warmen Kabine.  
Trotz guter "Haltungsnoten" blieb kein Punkt im Hölzchen
Foto: Sperfeld

Nicht anders ist zu erklären, dass die Gäste praktisch operieren konnten wie sie wollten. Ihre dritte klare Torchance in dieser Begegnung nutzten sie in der sechsten Spielminute zum 2:0. Der völlig frei stehende Milak Salak köpfte für seine Mannschaft in den Stendaler Kasten ein. Er war es auch, der nach weiteren neun Minuten per Nachschuss auf 3:0 erhöhte. Eine Lok-Defensive existierte bis dahin praktisch nicht. Keeper Nico Thomaschewski tat einem leid, denn er wurde von seinen Vorderleuten schmählich im Stich gelassen.
Auf den Rängen war die Stimmung spätestens danach auf den Tiefpunkt gesunken. Es gab "Aufhören"-Rufe, aber auch die Hoffnung, dass das Grauen bald ein Ende haben würde.
In der 21. Minute keimte ganz leise Hoffnung auf Besserung auf, nachdem Torjäger Kevin Meinhardt einen an Maik Aumann verwirkten Foulelfmeter zum 1:3 verwandelte. Aumann hätte bereits zwei Minuten später auf 2:3 verkürzen können. Er verzog bei seinem Schuss aus 14 Metern jedoch knapp. Die Stendaler beherrschten den Gegner jetzt jedoch weitestgehend. Als Benedikt Nellessen, sehr gut bedient von Meinhardt, fünf Minuten vor der Pause überlegt zum 2:3 einschoss, wurden die Hoffnungen der Stendaler, dem Spiel noch die endgültige Wende zu geben, riesengroß.

Kembergs Team, in dem in der Partie am Hölzchen mehr tschechisch als deutsch gesprochen wurde, rettete sich in die Pause und wurde in der Kabine für die zweite Hälfte offensichtlich sehr gut eingestellt. Fortan kehrte es seine Stärken (Abwehrstabilität, Konter) wieder nach oben. Lok hatte zwar noch Torchancen, doch das permanente Anrennen kostete Kraft. "Wir liegen zurück, wir müssen mehr tun", rief Trainer Volcan Uluc seinen Männern zu. Die besaßen später zwar immer noch Möglichkeiten (Meinhardt, Gebauer, Strube), doch davon hatten die Kemberger in Hälfte zwei noch mehr. Ihr Sieg war nicht mehr gefährdet.

Lok: Thomaschewski - Kiefel, Audorf (46. Selo), Erdmann, Groß, Gebauer, Schubert, Aumann (76. Lange), Nellessen, Meinhardt, Spork (62. Strube)

Schiedsrichter: Kroll (Thale), Zuschauer: 226, Torfolge: 0:1 Geißler (2./Foulelfmeter), 0:2, 0:3 Salak (6., 15.), 1:3 Meinhardt (21./Foulelfmeter), 2:3 Nellessen (40.).

nach Volksstimme

Preußen Magdeburg-1.FC. Lok Stendal 1:0 (1:0)
Tolle Altmärker verlieren unglücklich beim neuen Tabellenführer
(WK/GS) Die Devise des Stendaler Trainers zeigte die Richtung für das Spiel. Unter dem Motto: “Wir haben keine Chance, diese müssen wir aber nutzen“, traten die Stendaler ohne ihren schussstarken Stürmer Meinhardt (gelb gesperrt) und Spork mit einem „Junioren-Mittelfeld“ in der Bördemetropole an.
Preußen konnte, bis auf den Gelbsünder Appel , aus dem Vollen schöpfen.
Von der ersten Minute, vom Trainer auf Tempo getrimmt, spielten die Magdeburger wie entfesselt nach vorne. Angetrieben vom superschnellen Göris rollte Angriff auf Angriff auf das Stendaler Tor. Schon in der zweiten Minute eine Schrecksekunde, ein von Göris auf das kurze Eck gezogener straffer Schuss rutschte Tomaschewski zwischen den Beinen durch, er bekam den Ball aber noch zu fassen. Die Gästeabwehr stand, wenn auch mit Übersicht, voll unter Druck, Enlastungsangriffe fanden kaum statt. Das Ziel, die ersten 20 Minuten ohne Gegentor wurde jedoch erreicht. Dann die 30. Minute. Ein Steilpass auf rechtsaußen, wird von einem Magdeburger aufgenommen, dann ein straffer Pass nach innen, drei Stendaler Abwehrspieler laufen dem Ball nach, Röhl bekommt ihn, zieht ab und der Ball schlägt unhaltbar für Tomaschewski ins lange Eck ein. Dies war auch der einzige Fehler der Lok-Abwehr in der ersten Hälfte, wenn nicht sogar im gesamten Spiel. Lediglich nach einem Freistoss für die Stendaler ein Konter für die Gastgeber, den sie kläglich vergeigten.

Die zweite Halbzeit sah eine noch stärkere Stendaler Mannschaft, die sich auch eine Reihe von Chancen erarbeitete. Vor allem in den letzten 20 Minuten waren die Gäste spielbestimmend. Preußen gelang es oft nur durch Fouls, den Spielfluss der Gäste zu unterbinden. In der 73. Minute wurde Selo an der Grundlinie im Fünf-Meterraum gefoult, der Schiedsrichter entschied auf Abstoss. In der 75.  Minute prüfte Nellessen den Magdeburger Keeper, der konnte den scharf getretenen Freistoss gerade noch abfausten, Kiefel hatte zwei Minuten später ebenfalls kein Glück. Glück hatten die Altmärker allerdings in der 79. Minute, als ein scharfer, flach getretener Eckball durch den Strafraum pfiff und keiner von den drei dort lauernden Magdeburgern den Ball über die Linie brachte und in der 83. Minute, in der Gebauer einen Ball für seinen geschlagenen Keeper aus dem Eck schlug.
Magdeburg verteidigte anschließend mit Mann und Maus den Vorsprung. Es half auch nicht, dass Stendal mit zwei Torleuten im gegnerischen Strafraum auftauchte. Javell kam mangels Alternativen als Spieler auf den Platz. Magdeburg spielte auf Zeit, was ihnen dann auch die Punkte sicherte.
Fazit des Stendaler Trainers: "Die jungen Burschen haben toll gekämpft, alles gegeben, schade dass es nicht für einen Punkt gereicht hat."

Stendal: Thomaschewski, Gebauer, Kiefel, Erdmann, Groß,  Selo, Audorf (85.Javell), Lange (75. Turgut), Aumann,  Nellessen, Schubert

Schiedsrichter: Sauer (Dessau)
 
 

 In der Altmark-Zeitung gelesen (01.11.2011):

 
 
    P. Groß machte eine starke Partie auf der linken    
    Außenbahn.

Erzielte zehn Minuten nach seiner Einwechselung sein erstes Pflichtspieltor bei den Männern: Der 17-jährige Shermak Selo

Fotos (2): Sperfeld
 

In der Altmark-Zeitung gelesen (24.10.11)
Förderverein überreichte Scheck
Vor dem Spiel gegen Bernburg übergab Herr Fickel (li.) vom Förderverein einen Scheck in Höhe von 2.500 € an unseren Präsidenten Prof. Dr. Nellessen, der sich dafür herzlich bedankte.
Foto: Sperfeld


Kevin Meinhardt und Benedikt Nellessen sorgen für die entscheidenden Treffer

In der 3. Runde des Fußball-Landespokalwettbewerbs hat die Mannschaft des 1. FC Lok Stendal (Verbandsliga) gestern beim Südlandesligisten Blau-Weiß Farnstädt zu bestehen gehabt. Die Begegnung endete 2:1 für die Altmärker.
 

Am Freitagabend und am Sonnabend hatte es Favoritensiege um den Einzug ins Viertelfinale des Cupwettbewerbs gegeben. Union Sandersdorf bezwang am Freitagabend Verbandsliga-Rivalen BSV Halle-Ammendorf deutlich. Am Sonnabend gab es vier Auswärtssiege. Regionalligist Hallescher FC war bei Eintracht Bitterfeld mit 2:0 erfolgreich, die Oberligisten VfL Halle (3:1 bei Germania Olvenstedt) und Grün-Weiß Piesteritz (9:0 bei Eintracht Salzwedel) hatten ebenfalls keine Probleme. Darüber hinaus gewann in einem weiteren Verbandsligaduell der Haldensleber SC bei Edelweiß Arnstedt mit 3:0.

Die Liste der bis dato siegenden Teams liest sich gut, ist durchaus als hochkarätig zu bezeichnen. Würde gestern der 1. FC Lok Stendal die scheinbar leichtere Auswärtsaufgabe in Farnstädt lösen und sich ebenfalls für das Viertelfinale qualifizieren können?
Farnstädt l Sogar das MDR-Fernsehen war bei dieser Begegnung anwesend, konzentrierte sich bei seinen Aufnahmen eher auf den Gastgeber, dem es ja als einzigem Landesligisten gelungen war, in die durchaus schon illustre Runde vorzudringen
 

Ja, das Ergebnis ist bekannt, doch die Altmärker hatten mächtig zu tun, um den Gastgeber, der eine erfahrene und sehr robuste Elf aufbot, am Ende in die Schranken zu verweisen. Farnstädt war also der erwartet unbequeme Gegner, der nur allzu gern für eine Pokalsensation gesorgt hätte.

In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften praktisch. Die Abwehrreihen dominierten. Stendal hatte Groß, Kiefel, Erdmann und Gebauer in der Vierer-Abwehrkette aufgeboten, und die funktionierte ausgesprochen gut. Der Gastgeber kam zunächst praktisch zu keiner echten Torchance, doch große Möglichkeiten besaßen auch die Gäste aus der Altmark nicht. Die große Ausnahme gab es in der 40. Minute, als Kevin Meinhardt mit einem Kopfball die Latte des Farnstädter Gehäuses traf.

Sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff folgte der erste Stendaler Torjubel. Von Martin Gebauer bedient, zog Knipser Meinhardt trocken ab und traf mit dem Leder in die kurze Ecke des Gastgeber-Gehäuses - 1:0 für Lok.

Danach hatten die beiden Abwehrreihen wieder das Sagen auf dem Spielfeld. Bis zur 82. Minute, als Maik Aumann den Farnstädtern zu einem Eckball verhalf. Den nutzten die und trafen durch Bartolini per Kopfball zum 1:1. Der Schlussgang blieb spannend. Lok wollte unbedingt die Verlängerung vermeiden und unternahm noch einige gefährliche Angriffe. Nachdem Benedikt Nellessen in der 87. Minute des Gegners Kasten noch verfehlte, schoss er - nach Vorarbeit von Philipp Groß - in der Schlußminute das spielentscheidende 2:1 für Lok, das sich nun auf einen attraktiven Viertelfinalgegner im Wettbewerb freuen darf.

Stendal: Tomaschewski - Groß, Kiefel, Erdmann, Gebauer - Audorf, Schubert (90. Turgut), Selo, Aumann, Nellessen - Meinhardt.

Zuschauer: 283, Tore: 0:1 Meinhard (52.), 1:1 Bartolini (82.), 1:2 Nellessen (90.).

nach Volksstimme



1.FC Romonta Amsdorf-1.FC Lok Stendal 0:1 (0:0)

Lok holt drei Punkte in einem wichtigen Spiel

(WK/GS) Nach 90 Minuten lagen sich die Stendaler, erschöpft aber glücklich in den Armen.  Sie hatten den ersten Auswärtsdreier der Saison 2011/2012 in Sack und Tüten.

Die erste Überraschung hatte der Stendaler Trainer schon vor dem Spiel. Henrik Strube meldete sich noch vor Anpfiff von der Arbeit ab (Schwindelgefühle infolge einer Einrenkung im Halswirbelbereich am Freitag), so dass der 17-jährige Selo unverhofft zu seinem Einsatz von Beginn an kam, und gleich vorangestellt, er machte ein gutes Spiel. Auch Nellessen beendete sein „Donut-Essen“ im warmen Kalifornien und bekämpfte den "Jetlag" durch intensive Bewegung.

Das vom Landsberger Mario Jeske geleitete Spiel wurde unter denkbar günstigen äußeren Bedingungen angepfiffen und die 120 zahlenden Amsdorfer Zuschauer erwarteten nun die Realisierung der von ihren Offiziellen herausgegebenen Devise, den Gegner mit Einsatz, Laufbereitschaft, Selbstvertrauen und Siegeswillen zu bezwingen.

Genau dies zeigten aber nicht die Amsdorfer, sondern die Gäste aus der Altmark.

Zuerst hatten die Stendaler aber gleich in der ersten Minute eine Chance der Gastgeber zu vereiteln, Scheibe zog aus gut 16 m ab. Thomaschewski reagierte gedankenschnell. Dann folgten aber Möglichkeiten im Minutentakt durch die Gäste.



Schütze des goldenen Tores: Unser Kapitän Maik Aumann
 
Foto: Sperfeld

 Aus der Abwehr heraus, Spork mit einbezogen, wurde das Spiel eröffnet und die Stürmer in Szene gesetzt, so dass die Heimabwehr große Mühe hatte, Selo(2`), Nellessen (7`und 28`) am Torerfolg zu hindern. Durch das ständige in die Spitze Stoßen der Stendaler Stürmer boten sich eigene Chancen, verhinderten aber auch, dass die Amsdorfer Abwehr sich erfolgreich in den Spielaufbau einschalten konnte. Gelang es ihnen mal, brannte es jedoch lichterloh vor dem Stendaler Tor, so zwischenzeitlich in der 11. und 16. Minute. Die Abwehr konnte jedoch bis zur 30.Minute diese Brände löschen. Dann geschah es aber doch, ein lang geschlagener Pass fand die linke Stendaler Abwehrseite auf dem falschen Fuß, die scharf hineingetretene Eingabe geht quer durch den Strafraum und Kiefel behindert den lauernden Dutkiewicz bei der Ballannahme, der fällt, Jeske zögert keinen Moment und gibt Strafstoss. Der Stendaler Trainer beruhigt den Sünder auf Stendaler Seite, indem er ins Spielfeld ruft:“Danny, noch ist er nicht `drin“. Volcan Uluc sollte man hellseherische Fähigkeiten bescheinigen, denn der zum Vollziehen angetretene Spieler Jüttner jagte den Ball so hoch über den Kasten, dass er damit beim Football eventuell einen Erfolg gehabt hätte.

In der 2.Halbzeit beginnt Stendal weiterhin druckvoll, Selo geht rechts durch, sein Schuss aus 20 Metern wird durch Höllriegel zur Ecke abgewehrt. Die Ecke, wie immer durch Meinhardt getreten, findet den Kopf des aus dem 16m-Raum heranstürzenden Aumann und von dem unhaltbar den Weg ins Tor - 47. Minute.
Amsdorf war verunsichert und die Gäste erspielten sich Chancen auf Chancen. So in der 49. Minute nach Flanke durch Aumann, der Kopfball geht vorbei. In der 60. Minute vergibt Audorf und in der 63. Minute trifft Aumann nur das Außennetz. Und es geht weiter, in der 80. Minute geht Selo allein auf den Torwart zu, der Torwart lenkt den Ball ab und in der 81. Minute trifft Nellessen den Ball nicht voll, er geht über den Kasten.

Amsdorf wirft noch mal alles nach vorne, Stendal übersteht diese Phase mit etwas Glück, vor allem in einer Situation. Lok  vertändelt im Mittelfeld den Ball, der eingewechselte Fengler geht allein auf Thomaschewski zu, Danny Kiefel sprintet diagonal auf ihn zu und spitzelt ihm den Ball vom Fuß und macht den  Faux pas aus der ersten Hälfte , der zum Strafstoss führte, mehr als wett

Nicht gerade glücklich, vor allem auch in Hinblick auf das Spiel gegen Bernburg, ist die gelb-rote Karte gegen Spork in der Nachspielzeit wegen Meckerns.

Trotzdem, drei Punkte in einem wichtigen Spiel, worauf es  aufzubauen gilt.

Lok: Thomaschewski, Erdmann, Kiefel, Groß, Gebauer, Spork, Audorf, Meinhardt (90. Turgut), Nellessen, Selo (45. Lange), Aumann,

Torfolge:                      0:1 Aumann (47.)

Zuschauer:                       ca. 130

Schiedsrichter:            Mario Jeske ( Landsberg)



Nachtrag zum Spiel gegen Wolfen
Vor Beginn des Spiels und während der Halbzeitpause erfreuten die "Sugar-Girls" die zahlreichen Zuschauer mit ihren Darbietungen.


 

Fußball-Verbandsliga: 1. FC Lok Stendal - Grün-Weiß Wolfen 0:3 (0:2)

 

Keine Durchschlagskraft gegen einen dezimierten Kontrahenten

Im gestrigen Spiel der Fußball-Verbandsliga hat der 1. FC Lok Stendal gegen den FC Grün-Weiß Wolfen deutlich 0:3 (0:2) verloren. Es war eine bittere Niederlage, da die Altmärker die komplette zweite Halbzeit gegen einen dezimierten Gegner spielten.
 "Ihr müsst mehr über die Außen spielen." Loks Trainer Volkan Uluc platzte auf seiner Bank sprichwörtlich der Kragen. Seine Elf verstand es nach dem Wechsel nicht, gegen zehn Mann konstruktiv nach vorne zu spielen.

Gäste-Torhüter Florian Zita vereitelte mit guten Paraden einen Lok-Torerfolg
 
Zur Chronologie. Lok fing vielversprechend an. Bereits in der fünften Minute tauchte Schermak Selo urplötzlich vor Wolfens Keeper Zita auf. Der Gäste-Torwart reagierte jedoch prächtig. Mit zunehmender Spielzeit übernahmen jedoch die Gäste das Zepter.
 Ein Kopfball von Eschner (20.) war ein erstes Achtungszeichen. Nur zehn Zeigerumdrehungen war es dann soweit: Eschner, der kaum zu halten war, brach auf der linken Seite durch und vollendete zum 1:0 für die Filmstädter. Kurz darauf gab es den nächsten Schock für konsternierte Stendaler. Wolfen führte einen Freistoß blitzschnell aus. Zu schnell für die Lok-Hintermannschaft. Trettner schloss zum 0:2 (33.) ab. Die Entscheidung, dachten alle.
Martin Gebauerr mühte sich zwar redlich, hatte jedoch mit seinen Schüssen kein Glück
Foto: Sperfeld (2)

 

Plötzlich wollte ein Wolfener Spieler die Partie noch einmal spannend machen: Michael Gohla. Er ließ sich zu einer Tätlichkeit gegenüber Martin Gebauer hinreißen und sah dafür kurz vor der Pause die Rote Karte.
Loks Trainer Uluc setzte in der zweiten Halbzeit alles auf eine Karte und wechselte Sven Körner als zusätzlichen Stürmer ein. Lok belagerte auch den Strafraum der Wolfener, es fehlte jedoch die zündende Idee, um das Bollwerk zu knacken. Es ging immer wieder über die Mitte. So blieben Schüsse von Maik Audorf (58.) und Martin Gebauer (60., Zita reagierte glänzend) die einzigen Möglichkeiten. Auch ein Kopfball von Guido Spork fand nicht sein Ziel (65.).

Die Gäste initiierten immer wieder schnelle Konter, die die Lok-Abwehr des Öfteren vor Probleme stellte. Schließlich war es ein Kopfball von Eschner, der zum 0:3 (72.) führte. Damit war der Käse gegessen. Die treuen Fans, die Lok bis zu diesem dritten Gegentor super anfeuerten, verstummten.
Die Gäste brachten die restlichen Minuten mit viel Ballverschleppung und auch Spielverzögerungen schadlos über die Zeit. Ein Schuss von Philipp Gross war die letzte Aktion der Stendaler (85.).

Lok hat es nicht verstanden, gegen einen dezimierten Gegner Druck aufzubauen, das Spiel über die Außen wurde vernachlässigt. Das sah nicht nur Uluc so.

Lok: Thomaschewski . Strube (51. Audorf), Kiefel, Erdmann, Groß, Gebauer, Spork, Schubert (78. Lange), Aumann, Meinhardt, Selo (46. Körner)
 

Grün-Weiß Wolfen: Zita - Jeckel, Trettner, Gilbricht, Schneier, Römling (46. Berger), Wirsing, Eschner (78. Westphal), Lochmann (62. Pfordte), Weimann, Gohla.

Torfolge: 0:1 Eschner (15.), 0:2 Trettner (33.), 0:3 Eschner (72.).

SR: Bernd Streich (Wanzleben).

Zuschauer: 357.

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte gegen Gohla (44., Tätlichkeit).

nach Volksstimme
 




Männerfußball-Verbandsliga: Hallescher FC II - 1. FC Lok Stendal 4:1 (2:1)

 

Kevin Meinhardt erzielt vom Elfmeterpunkt das Ehrentor für die Elf aus der Altmark

In seinem gestrigen Verbandsligaspiel bei der U 23 des Halleschen FC hat das Team des 1. FC Lok Stendal die erwartete Niederlage bezogen. 1:4 (1:2) hieß es am Ende aus Sicht der Altmärker, die damit weiterhin eine ganz schlechte Auswärtsbilanz gegen die HFC-Zweite haben.
Bei Regen und demzufolge auf nassem Rasen mussten die Altmärker ohne die verletzten beziehungsweise erkrankten Maik Audorf, Guido Spork und Muhamet Hoxha auskommen.
Es war klar, dass die junge Hallenser Mannschaft als klarer Favorit die Initiative ergreifen würde, und so kam es auch.

Die Stendaler waren zumeist in der Abwehr beschäftigt und verrichteten diese Arbeit zumeist auch respektabel. In der 18. Spielminute aber musste Lok-Keeper Nico Tomaschewski zum ersten Mal hinter sich greifen und den Ball aus dem Tornetz holen. Gegen den aus sieben Meter Entfernung von Schnelle abgezogenen Schuss hatte er keine Abwehrchance.

Nach einem Foul an Sven Körner erhielten die Altmärker bereits drei Minuten später einen Foulelfmeter, den Kevin Meinhardt sicher zum 1:1 verwandelte. Nach einer halben Stunde Spielzeit war es Halles Dräger, der von außen aus 20 Meter Entfernung abschoss. Das Leder setzte auf, Tomaschewski war zum zweiten Mal überwunden - 2:1.

Nach der Halbzeitpause hielten die Gäste den Torabstand dank der weiterhin ordentlichen Abwehrarbeit lange Zeit knapp. In der Schlussphase machte sich jedoch bemerkbar, dass es zu wenig Entlastung durch eigene Angriffe gab. Halles Mannschaft schlug noch zweimal zu. Knaak vollendete per Kopfball zum 3:1, Dräger besorgte den 4:1-Endstand.

Lok-Trainer Volcan Uluc resümierte nach der Begegnung: "Die Mannschaft hat sich sehr bemüht und über weite Strecken auch eine gute Abwehrarbeit gemacht. Mehr war angesichts unserer personellen Probleme einfach nicht drin."

Stendal: Tomaschewski - Gross, Kiefel, Erdmann, Strube - Schubert, Gebauer - Selo (78. Lange), Körner, Aumann - Meinhardt.

Zuschauer: 100, Schiedsrichter: Krüger, Torfolge: 1:0 Schnelle (18.), 1:1 Meinhardt (21./Foulelfmeter), 2:1 Dräger (30.), 3:1 Knaak (80.), 4:1 Dräger (86.).

nach Volksstimme

 
 



Verbandsliga: Lok Stendal - Oschersl. SC 0:0


 

Schwaches Spiel bringt einen Zähler

In einem Spiel auf eher schwachem Verbandsliga-Niveau haben sich der 1. FC Lok Stendal und der Oscherslebener SC torlos getrennt.
In der ersten Halbzeit verbuchten die Gastgeber noch ein Chancenplus. Meinhardt, Aumann und Selo konnten aber keinen zählbaren Erfolg vermelden. Auch die Oschersleber, die in der Abwehr gut standen, hatten ihre Möglichkeiten. Lars Hering scheiterte aber an Nico Tomaschweski im Kasten der Altmärker. Zu Beginn des zweiten Durchgangs gab es noch zwei Treffermöglichkeiten für die Stendaler: nach einem Zusammenspiel zwischen Schermak Selo, Kevin Meinhardt und Martin Gebauer (48.), sowie durch einen Meinhardt-Fernschuss (51.). Danach war auf beiden Seiten sehr viel Leerlauf, wobei die Stendaler dem OSC nun mehr Raum ließen. Dieser hatte durch Zacher in der 90. Minute den Siegtreffer auf dem Fuß, das wäre aber wohl zu viel des Guten gewesen.

 
Hatte mit seinen Schüssen kein Glück: Kevin "Kiwi" Meinhardt
Foto: Sperfeld
Lok-Coach Volcan Uluc resümierte nach der Partie ziemlich enttäuscht: "Wir haben schwer in dieses Spiel gefunden, in der ersten Halbzeit zumindest noch einige Torchancen besessen. In der zweiten Halbzeit war es richtig schlecht. Es ist keiner für unsere Verletzten in die Bresche gesprungen. Ich bin sehr enttäuscht." 

Ganz anders fiel da das Fazit von OSC-Coach André Linzert aus: "Ich bin zufrieden damit, wie die Mannschaft die Vorgaben umgesetzt hat. Alle haben sich richtig reingehängt. Uns ist bewusst, dass wir uns im Spiel nach vorn noch verbessern müssen. Ziel war es aber erst einmal, uns in der Defensive zu stabilisieren. Das ist uns gelungen. Der Punkt ist für uns goldwert - zumal es in Stendal immer schwer ist, erfolgreich zu sein. Eine Umstellung in der zweiten Halbzeit, in der Klare hinten gespielt hat und Jan Voigt ins Mittelfeld gerückt ist, hat sich positiv ausgewirkt."

Lok: Thomaschewski - Kiefel, Audorf (72. Körner), Erdman, Groß, Gebauer, Strube, Schubert, Aumann, Meinhardt, Spork (31. Selo)

Zuschauer: 209. Schiedsrichter: Bünger (Magdeburg). Tore: Fehlanzeige.

nach Volksstimme

Fußball-Landespokal: 1. FC Lok Stendal - VfB Sangerhausen 4:1 (1:0)


 

Auch bei der zweiten Auflage gelingen der Lok-Elf vier Treffer

Zwei Wochen nach dem Verbandsliga-Punktspiel Lok Stendal gegen VfB Sangerhausen hat am Sonnabend, erneut am Hölzchen, ein Pokalmatch zwischen eben diesen beiden Mannschaften stattgefunden. In beiden Fällen erwiesen sich die Altmärker als Sieger, jeweils mit vier selbst erzielten Treffern.
4:1 hieß es diesmal im Stadion Am Hölzchen für den Gastgeber. Zumindest in der ersten Halbzeit hielten die Rosenstädter diesmal ordentlich mit. Das lag sicherlich daran, dass sich das Team inzwischen mit den Ukrainern Igor Predolyak und Igor Shvets sowie dem Brasilianer Mendes de Sousa verstärkt hatte

Bei Lok fehlten der sich zum Praktikum in den USA befindliche Benedikt Nellessen und der gesperrte Routinier Guido Spork. Den Spork-Part als Sechser übernahm Neuzugang Muhamet Hoxha. Sein Debüt für den 1. FC Lok war eines der starken Art.
Lok ging bereits in der vierten Spielminute in Führung. Der immer besser werdende Verteidiger Philipp Gross war bei einem Eckball von Kevin Meinhardt mit nach vorn geeilt und konnte unbedrängt zum 1:0 einköpfen.

Sangerhausens Mannschaft steckte den frühen Rückstand recht gut weg und zeigte entschieden mehr Offensivgeist als bei der 0:4-Niederlage im Punktspiel. Bisweilen erreichten die Rosenstädter insbesondere in der ersten Halbzeit Gleichwertigkeit. Die besseren Torchancen aber hatten schon da die Altmärker (Meinhardt, Gebauer).

Zum 1:1-Ausgleich kamen die Gäste erst in Hälfte zwei, das jedoch schon in der ersten Minute dieses Abschnitts. Dabei stand der kleine Brasilianer Mendes de Sousa jedoch knochenfrei im Stendaler Strafraum und konnte sich beim Kopfball die Ecke aussuchen. Das Leder touchierte hinter dem etwas zu weit draußen stehenden Lok-Torhüter Nico Tomaschewski noch einen Innenpfosten, ehe es ins Tornetz trudelte.

Dieses 1:1 erschütterte die Gastgeber jedoch nicht, sondern stachelte sie - trotz großer Hitze - zu einer durchaus sehr konzentrierten Leistung in der zweiten Halbzeit an.

Das zahlte sich aus. Obwohl die Gäste noch zweimal die Latte des Lok-Gehäuses trafen (72., 82.), waren die Gastgeber jetzt die klar dominierende Elf. Durch einen Doppelschlag von Meinhardt und den ebenfalls sehr überzeugenden Youngster Maik Audorf gingen sie bis zur 58. Spielminute mit 3:1 in Führung. Die Altmärker hatten auch in der Folge richtig viele Torchancen, die bis auf eine Ausnahme (4:1 Aumann, 70.) jedoch nicht genutzt wurden. Dem Gast gelang es nicht mehr zurückzuschlagen. Auch, weil Mendes nach einer Schwalbe der völlig untrüglichen Art in der 82. Minute mit Gelb/Rot des Feldes verwiesen wurde.

Lok-Trainer Volcan Uluc resümierte: "Wir haben noch zu wackelig in der Abwehr gespielt. Ansonsten war insbesondere die Leistung in der zweiten Halbzeit ordentlich. Wir haben immerhin vier A-Junioren aufgeboten, die sich gut verkauft haben. Ich hoffe, dass wir in der nächsten Runde wieder ein Heimspiel haben, vielleicht ja gegen einen der Höherklassigen."

Stendal: Tomaschewski - Gross, Kiefel, Erdmann, Strube - Hoxha (79. Selo), Schubert - Gebauer, Aumann (86. Turgut), Audorf - Meinhardt (85. Körner).

Schiedsrichter: Tuchen (Bördekreis), Zuschauer: 211, Torfolge: 1:0 Audorf (4), 1:1 Mendes de Sousa (46), 2:1 Meinhardt (57.), 3:1 Audorf (58.), 4:1 Aumann (70.), Bes. Vorkommnis: Gelb/Rot für Mendes de Sousa (82., wdh. Foulspiel, Schwalbe).

nach Volksstimme



In der Volksstimme gelesen (02.09.11)

Fußball-Landespokalwettbewerb Männer, 2. Runde: Lok Stendal trifft auf den VfB Sangerhausen


 

Ärger wegen Werner-Abmeldung

Innerhalb von zwei Wochen begegnen sich die Fußball-Männermannschaften des 1. FC Lok Stendal und des VfB Sangerhausen zum zweiten Mal zu einem Pflichtspiel. Nach der Verbandsliga-Punktspielpartie gegen die Rosenstädter (4:0) steht morgen ab 14 Uhr am Hölzchen ein Landespokalmatch der 2. Runde an.
Stendal. Etwas "gerochen" haben die Verantwortlichen des 1. FC Lok Stendal und auch die Vertreter der schreibenden Zunft schon, wenn es in den letzten Wochen um 
die sportliche Zukunft des ehemaligen Mannschaftskapitäns Marcel Werner ging. Hartnäckig hielt sich nämlich das Gerücht, dass er auf dem Absprung vom Hölzchen zum Oberligisten VfB Auerbach sei. Aber auch Haldensleben darf man bekanntlich in dieser Beziehung nicht als Adressat ausschließen.
In den frühen Morgenstunden des Mittwochs bestätigte sich das. Marcel Werner meldete sich in der Geschäftsstelle von Lok ab. Die Verantwortlichen beim Verein sind sehr sauer: "Ich habe schon vor Monaten mit jedem Spieler einzeln gesprochen und sie darum gebeten, so fair zu sein und sich zu melden, wenn sie wechseln wollen. Eggemann, Assmann, Runge haben das rechtzeitig und klar getan und hatten keine Probleme. Vor zwei Wochen hat zudem jeder Spieler von mir einen Fragebogen bekommen, in dem er seine persönlichen Ziele für die Saison niederschreiben sollte. Marcel Werner hat das ausführlich getan - für Lok Stendal. Er wird von uns keine Freigabe bekommen", so Trainer Volkan Uluc, der sich regelrecht hintergangen fühlt.
Zum Pokalspiel am Sonnabend. Sangerhausen wird mit einiger Sicherheit stärker aufspielen als vor zwei Wochen. Inzwischen dürften die beiden Ukrainer, die schon mit am Hölzchen waren, ihre Freigaben erhalten haben.
Volkan Uluc: "Wir dürfen uns nicht blenden lassen durch das klare 4:0. Unser Ziel ist jedoch ganz klar, dass wir weiterkommen wollen im Pokal."
Heute könnte übrigens feststehen, wie lang die Sperre ist, die Guido Spork nach Rot beim FCM II ereilt. Positiv: Die Spielgenehmigung für den "frischesten" Neuzugang, Muhamet Hoxha, liegt vor.


 
 



1. FCM II - 1. FC Lok Stendal 6:3 (3:1)
Lok verlor gegen die U 23 des 1.FCM und Spork mit Rot

(WK/GS) Bereits von der Aufstellung her sah man, dass der Club nicht gewillt war, das Spiel gegen die Altmärker auf die leichte Schulter zu nehmen. Mit Karagiannis im Tor, Rodrigues auf der Sechserposition und Instenberg im offensivem Mittelfeld unterstützte Sandhowe seine Zweite mit Spielern der ersten Formation. 
Lok trat mit der Formation an, die am Wochenende zuvor gegen Sangerhausen brillierten. Kenner des runden Leders stuften dieses Spiel als „ Stunde der Wahrheit“ ein und sie sollten Recht behalten. Es waren keine neun Minuten gespielt und die Magdeburger hatten durch Müller und Austermann bereits zwei Tore gegen eine sich mit den Gedanken noch in der Kabine befindlichen Stendaler vorgelegt.
Magdeburg baute bereits von der ersten Minute durch seine schnellen Spieler Druck auf und lies durch ein gekonntes Forchecking keinen Spielaufbau bei den Gästen zu. Erst ab der 30. Minute machte sich Stendal aus dem Druck frei und kam zu eigenen Chancen. So fiel auch der Anschlusstreffer durch Nellessen, der sich auf der rechten Seite durchsetzte und den Torwart der Ersten durch einen gefühlvollen Heber aus der Distanz überwand (35.).
Magdeburgs Antwort folgte auf dem Fuße. Austermann ließ die Stendaler linke Abwehrseite stehen, düpierte den herausstürzenden Tomaschewski indem er den Ball über diesen in das leere Tor hob (36.) In der 45. Minute hatte Meinhardt noch das 2:3 auf dem Fuße, aber den Schuss aus 12 Metern nach einer Eingabe von Nellesen von rechts konnte der Keeper noch parieren.
Dann der Knackpunkt des Spiels, nach einem Foul an einem Stendaler Spieler, ca. 25 Meter vor dem Magdeburger Tor, erfolgte der Pfiff des Unparteiischen aus Halle, aber anstatt den Freistoss ausführen zu lassen, entschied er auf den Gang in die Kabine . Dies rief anscheinend den Unmut des Stendaler Spork hervor, der daraufhin Rot sah.

Den Stendalern war anzumerken, dass sie sich , wenn auch dezimiert, nicht verloren geben wollten, aber das 4:2 durch Brendel in der 62. Minute stellte die Sachlage wieder klar, auch wenn zwischenzeitlich Meinhardt mit einem Foulelfmeter verkürzen konnte. Auch das dritteTor der Stendaler, ein herrlich getretener Freistoss aus 20 m zentraler Position, wiederum von Meinhardt – Karagiannis hatte keine Chanse, war lediglich Ergebniskosmetik.
In den letzten 20 Minuten zog Magdeburg nochmals das Tempo an und erzielte zwei weitere Tore, wobei das letzte durch Kalkutscke, ein scharfer Schuss von der Eckfahne schlug ins kurze Eck von Thomaschewski ein, in die Kategorie “sehenswert“ eingestuft werden muss. In der 89. Minute noch ein Knaller von Austermann ans Lattenkreuz, danach war Schluss.

Fazit: An diesem Tag war für Lok nicht mehr drin, aber die Mannschaft kann trotzdem erhobenen Hauptes vom Platz gehen.

1.FC Lok Stendal : Thomaschewski, Kiefel, Audorf  (70. Strube), Erdmann, Gross (80.Selo), Gebauer, Schubert, Aumann, Nellessen (G), Meinhardt (G) (80.Turgut), Spork(Rot)

Tore: 1:0 Müller (7.); 2:0 Austermann (9.); 2:1 Nellesen (35.); 3:1 Austermann (36.), 3:2 Meinhardt (56.) FE; 4:2 Brendel (62.); 4:3 Meinhardt (65.); 5:3 Instenberg (75.); 6:3 Kalkutschke (85.)

Schiedsrichter: Wettin(Halle) Zuschauer: 133


 
 
Personalplanung abgeschlossen
Mit dem Neuzugang von Muhamet Hoxha ist die Personalplanung für unsere Herrenmannschaft für die laufende Saison abgeschlossen. Der 34 jährige offensive Mittelfeldspieler unterschrieb gestern einen Ein- Jahresvertrag. Der gebürtige Albaner kommt vom Club Italia Berlin. Davor hat der Linksfuß bei diversen Clubs höherklassig gespielt und auch schon mit Babelsberg 03 seine Vistitenkarte im "alten Hölzchen" abgegeben.
Die Verpflichtung ist u.a. auch deswegen notwendig geworden, da der etatmäßige Angreifer Benedikt Nellessen in Kürze studiumsbedingt ein Auslandspraktikum in den USA antreten muss und damit rund 4 Wochen nicht zur Verfügung stehen wird.



Muhamet Hoxha

 

 

Fußball-Verbandsliga Männer: 1. FC Lok Stendal - VfB Sangerhausen 4:0 (3:0)


 

Szenenapplaus für tolles Lok-Spiel

Das hat es schon lange nicht mehr am Stendaler Hölzchen gegeben: Szenenapplaus, Siegesgesänge, ja, sogar Rufe nach der Oberliga. Der 1. FC Lok hat sich gestern mit einer tollen Leistung wieder in die Herzen seiner Fans gespielt. Der 4:0-Heimsieg im Verbandsliga-Punktspiel hat den Altmärkern am ersten Spieltag sogar die Tabellenführung eingebracht.
Fast 400 Anhänger beziehungsweise auch Neugierige, die nach längerer Zeit einfach mal wieder anschauen wollten, ob es sich lohnt, wieder zum Lok-Fußball zu gehen, sahen eine offensichtlich gefestigte Stendaler Mannschaft, die es gegen einen richtig schwachen Gegner allerdings auch nicht schwer hatte.

Die Gäste aus der Rosenstadt waren im Sommer personell schwer gebeutelt worden und traten in Stendal mit eine Mischung aus Respekt und Angsthasenfußball auf.
Dagegen war beim Gastgeber zu verspüren, dass die drei erfahrenen Neuzugänge (Spork, Meinhardt, Tomaschewski) genau das sind, was die Mannschaft benötigt hat.
Nach elf Spielminuten bediente Benedikt Nellessen, der zuvor mehrere Gegenspieler "ausgetanzt" hatte, Angreifer Kevin Meinhardt, der trocken zum 1:0 einschoss.
Lok nahm nun richtig Fahrt auf und erzeugte so auf den Zuschauerrängen mehr und mehr gute Laune. Trotz einiger sehr umstrittener Abseitsentscheidungen waren weitere Treffer einfach zu erwarten.
Maik Aumann mit einem Solo, bei dem er den Kontrahenten regelrecht vernaschte (39.) und Guido Spork (45.) erhöhten bis zur Halbzeitpause auf 3:0.



Die Lok-Spieler in Erwartung eines Freistosses. Links Maik Audorf, der wenige Sekunden später das vierte Loktor erzielte.
Foto: Sperfeld

 

Gleich danach gab es weitere klare Einschusschancen für den Gastgeber und ein Beinahe-Eigentor des besten Sangerhäusers, Daniel Trautmann (46.), doch vorerst wollten keine weiteren Tore fallen.

Man hatte den Eindruck, dass die Lok-Mannchaft ein, zwei Gänge zurückschaltete. Zwischen der 54. und der 60. Spielminute kamen die Gäste zu ihren einzigen beiden echten Torchancen, doch Keeper Nico Tomaschwski reagierte sicher.
Der eingewechselte Maik Audorf köpfte in der 85. Minute zum 4:0-Endstand ein. Zwischenzeitlich sah Sangerhausens Lars Timpe wegen wiederholten Foulspiels Gelb/Rot.

Lok-Trainer Volkan Uluc resümierte: "Drei Punkte zum Saisonbeginn sind eine gute Sache. Wir dürfen jetzt aber nicht euphorisch werden."

Routinier Kevin Meinhardt war in einer Beziehung sehr kritisch, aber er lag diesbezüglich zweifellos richtig: "Unsere Chancenverwertung war schlicht und einfach katastrophal."

Stendal: Tomaschewski - Gross, Kiefel, Erdmann, Strube - Spork, Schubert (79. Audorf) - Gebauer (85. Lange), Aumann, Nellessen - Meinhardt (72. Körner).

Zuschauer: 371, Schiedsrichter: Petri (Irxleben), Torfolge: 1:0 Meinhardt (11.), 2:0 Aumann (39.), 3:0 Spork (45.), 4:0 Audorf (85.), Gelb/Rot: Timpe, Sangerhausen (69., wiederholtes Foulspiel).

nach Volksstimme

Die Lok-Tore im Video - hier


 

 

Fußball-Landespokal: Eintracht Mechau - 1. FC Lok Stendal 1:5 (1:1)

 

Kevin Meinhardt unterstreicht seine "Knipser"-Qualitäten

In der 1. Runde des Fußball-Landespokalwettbewerbs hat sich der 1. FC Lok Stendal (Verbandsliga) am Sonnabend beim Landesligisten Eintracht Mechau mit 5:1 (1:1) durchgesetzt. Der Gastgeber beendete die Partie nach zwei Platzverweisen in Unterzahl.
Ausgesprochen gut lief es für die nicht wenigen Zuschauer, die erst nach der eigentlichen Anstoßzeit zu diesem Altmarkderby kommen konnten. Es wurde nämlich erst etwa 25 Minuten später angepfiffen, weil sich das Schiedsrichtertrio unter Leitung von Maik Warnecke aus der Landeshauptstadt wegen eines Staus deutlich verspätete.
Gleich nach dem Beginn der Partie allerdings erwies sich der Gastgeber als hellwach, denn schon mit seinem ersten Angriff erzielte er durch den nachsetzenden Christian Schwan die Führung zum 1:0 (1.). Die Stimmung bei den meisten Zuschauern auf dem Mechauer Sportplatz wurde euphorisch. Konnte man den favorisierten Stendalern einen ähnlich guten Fight bieten wie vor sechs Jahren, als die Partie erst in der Verlängerung mit 4:2 zu Gunsten der Ostaltmärker entschieden wurde?

Gleich nach dem Beginn der Partie allerdings erwies sich der Gastgeber als hellwach, denn schon mit seinem ersten Angriff erzielte er durch den nachsetzenden Christian Schwan die Führung zum 1:0 (1.). Die Stimmung bei den meisten Zuschauern auf dem Mechauer Sportplatz wurde euphorisch. Konnte man den favorisierten Stendalern einen ähnlich guten Fight bieten wie vor sechs Jahren, als die Partie erst in der Verlängerung mit 4:2 zu Gunsten der Ostaltmärker entschieden wurde?


Machte seine ersten Pflichtspieltore im Lok-Dress: Kevin Meinhardt

Foto: Sperfeld

Zunächst schien es so zu sein, denn die Gäste betrieben in den folgenden Minuten zwar viel Aufwand, konnten aber nichts Entscheidendes bewirken. Martin Gebauer (13., Kopfball) und Guido Spork (15., Flachschuss) setzten immerhin erste Ausrufezeichen.

In der 19. Spielminute foulte Mechaus Libero Bastian Smolny Lok-Angreifer Kevin Meinhardt im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Gefoulte selbst sicher zum 1:1-Ausgleich.

In der Folge dominierten zwar zumeist die Gäste, doch die gastgebenden Nordaltmärker erwiesen sich als ausgesprochen konterstark. Ihr Angreifer Fabian Kretzschmann machte viel Betrieb in der Stendaler Hälfte und Steffen Mangrapp zwang Lok-Keeper Nico Tomaschewski in der 40. Spielminute mit einem tollen Freistoß zu einer Glanzparade.

Dennoch hielt die ohne den an einer Knieverletzung laborierenden Marcel Werner agierende Lok-Deckung. Die Gäste profitierten ab der 52. Minute von Gelb/Rot für den Mechauer Markus Krotki (wiederholtes Foulspiel) und schossen nach 65 Minuten durch Maik Aumann (Vorarbeit: Meinhardt) die 2:1-Führung heraus. Meinhardt unterstrich drei Minuten später seine "Knipser"-Qualitäten mit einem direkt verwandelten Freistoß, als er den ansonsten herausragenden Gastgeber-Keeper Sebastian Braune mit einem Schlenzer ins rechte obere Eck überwand.

Nachdem der aufgerückte Philipp Gross zum 4:1 für die Gäste traf, reduzierte sich der Gastgeber erneut selbst. Marc Pätzold sah für ein völlig überflüssiges Foul an der Mittellinie ein glattes Rot. Benedikt Nellessen schoss schließlich zum 5:1-Endstand für die Stendaler ein.

Mechau: Braune - Smolny, St. Mangrapp, Behrens (46. Peters), Grabs, Krotki, Pätzold, Philipp (61. Schulz), Schwan (69. R. Schmidt) U. Schmidt, Kretzschmann.

Stendal: Tomaschewski - Strube (85. Turgut), Kiefel, Erdmann, Gross - Gebauer (78. Audorf), Schubert, Spork, Aumann, Nellessen - Meinhardt (85. Lange).

Schiedsrichter: Warnecke (Magdeburg), Zuschauer: 281, Torfolge: 1:0 Schwan (1.), 1:1 Meinhardt (19./FE), 1:2 Aumann (62.), 1:3 Meinhardt (65.), 1:4 Gross (76.), 1:5 Nellessen (82).

Gelb/Rot: Krotki (52., wdh. Foulspiel), Rot: Pätzold 80., grobes Foulspiel).

 nach Volksstimme
 
 
 
In der Volksstimme gelesen (13.08.11)

Das Fußball-Klima in der Altmark treibt die Verantwortlichen um

von Wolfgang Seibicke

Kein Blatt vor den Mund nahmen am Donnerstagabend Prof. Ulrich Nellessen, Vereinspräsident des 1. FC Lok Stendal, und Männertrainer Volkan Uluc bei einem Pressegespräch, in dem es in erster Linie um die Gründe für das Zurückziehen der 2. Mannschaft aus der Kreisoberliga ging (Volksstimme berichtete bereits gestern). Aber auch andere Fragen um den Verein wurden erörtert.
Stendal. Warum ist das Klima zwischen Lok Stendal und den meisten umliegenden Vereinen so vergiftet, nimmt man sich die Spieler weg und begegnete der 2. Mannschaft in der Vergangenheit bisweilen mit völlig überzogener Härte? - Fragen im Pressegespräch, die zu beantworten sicherlich äußerst kompliziert ist.

Es mag damit zu tun haben, dass Lok Stendal seit nunmehr als einem halben Jahrzehnt das bisweilen positiv schillernde, doch auch mit negativen Schlagzeilen verbundene, aber immer dominierende Aushängeschild des altmärkischen Fußballs ist. Eine Dominanz hat sich herausgebildet, die scheinbar nicht zu erschüttern ist.
Dennoch scheint es immer schwieriger zu werden, Spieler für die Männer-Verbandsligamannschaft zu rekrutieren. Präsident Nellessen und Trainer Uluc betonten unisono: "Zweimal statt viermal in der Woche trainieren, und nicht alle 14 Tage zu Punktspielen durch ganz Sachsen-Anhalt fahren zu müssen. Das wird immer mehr zum Argument, sich gegen Lok Stendal, das bekanntlich ganz im Norden unseres Bundeslandes liegt, zu entscheiden."




Trainer Volkan Uluc und Vereinspräsident
Prof. Ulrich Nellessen (von li.) redeten Klartext
im Pressegespräch am Donnerstagabend . 
Foto: Sperfeld

Dagegen ist der 1. FC Lok Stendal eine ausgesprochen gute Adresse für andere Vereine und Eltern, wenn es um die Ausbildung im Juniorenalter geht. Fast täglich sieht man am Hölzchen Eltern ankommen, die ihre Schützlinge zum Teil von weither zum Training chauffieren.
Daraus ergab sich im Pressegespräch am Donnerstag natürlich auch die Frage, ob der 1. FC Lok, der in diesem Sommer einen großen Personalverlust aus der 1. und 2. Mannschaft zu beklagen hatte, von den davon profitierenden Vereinen eigentlich so etwas wie eine Ausbildungspauschale fordert. "Zum Teil machen wir das. Im Falle von Martin Gödecke und Martin Hermenau, die zum TuS Bismark gegangen sind, haben wir das allerdings nicht getan", so Prof. Nellessen.
Gerade zu den so vorbildlich Nachwuchs- und generell Vereinsarbeit betreibenden Schwarz-Weißen scheinen die Lok-Verantwortlichen zuerst zu blicken, wenn sie an eine mögliche Kooperation denken.
Zur am 21. August mit einem Heimspiel gegen den VfB Sangerhausen beginnenden Verbandsliga-Punktspielserie der Altmärker äußerte sich der Vereinschef übrigens vorsichtig, keinesfalls sehr optimistisch: "Möglicher Weise werden wir wieder kleine Brötchen backen müssen. Unser Kader ist klein. Zwei Spieler fehlen darin noch. Es ist aber auch möglich, dass wir weiter vorn einkommen. Ich will jedenfalls, dass wir nicht absteigen."
Dass das Konzept des Vorstandes für die Mannschaft (ein hochqualifizierter Trainer, Unterstützung der Spieler bei der Berufswahl, ein wenig finanzielle Unterstützung) in der Region durchaus auf eine positives Echo trifft, belegt die Tatsache, dass der Verein in den letzten Tagen allein sieben neue Sponsoren gewinnen konnte.
Übrigens wird der langzeitverletzte Neuzugang Daniel Rapczinski (von Germania Tangerhütte) am Montag zum zunächst individuellen Training am Hölzchen erwartet. Der Angreifer will im Laufe der Hinserie wieder stürmen.

  
 

Mitteilung des Präsidiums
2. Herrenmannschaft vom Spielbetrieb zürückgezogen

Die 2. Herrenmannschaft unseres Vereins wurde auf Beschluss des Präsidiums des 1. FC Lok Stendal vom 04.08.2011 ab sofort vom Spielbetrieb der Kreisoberliga für die Saison 2011/2012 zurückgezogen.



 
 
Testspiel: 1, FC Lok Stendal - Allemania Jessen 2:1
Aufmerksam beobachtet Co-Trainer Thomaschewski, der in Abwesenheit von Trainer Uluc die Mannschaft betreut, die Aktionen der Lokakteure gegen Jessen..
Foto: Sperfeld
 
 
 
Informationen zur Saison-Vorbereitung
Für die Testspiele am 20., 21. und 24.o7. (also Rathenow, Verl und Jessen) beträgt der Eintritt 3,- € und erm.. 2,- €. Geöffnet ist nur die Hauptkasse.

Der Verkauf der Dauerkarten für die neue Punktspielsaison erfolgt ab dem 19.07.11 in der Geschäftsstelle und an der Kasse bei den Freunsdschaftsspielen.
Die Preise betragen 60,-€ und erm. 45,- €.
 
 
 
Daniel Rapczinski in Tangerhütte verabschiedet

Anläßlich des Freundschaftsspiels Germania Tangerhütte - 1. FC LOk Stendal (3:4) wurde der (leider noch verletzte) Lok-Neuzugang Daniel Rapczinski am Samstag, den 16.07.2011 vom Vorsitzenden von Germania Tangerhütte, Gerhard Borstell, mit einem Präsent herzlich verabschiedet.
 

Foto: Bogner
 
 
Dritter Rang beim TOYOTA-CUP in Rathenow
Den Toyota-Cup am 09.07.11 bei Optik Rathenow mit ausschließlich höherklassigen Manschaften beendete unsere Mannschaft auf den dritten Rang.

Die Ergebniss: 
Brandenburg Süd - Babelsberg 09 0:3
1, FC Lok Stendal - Optik Rathenow 0:0 (Elfmetersch. 3:4)

Spiel um Platz drei: 1. FC Lok Stendal - Brandenburg Süd 3:1
Endspiel gewinnt Babelsberg

Insgesamt eine gelungene Vorstellung unserer Mannschaft.
Bereits schon gegen Optik ein ausgewogenes Spiel, vor allem in den ersten 25 Minuten (Gespielt wurde einmal 45 Minuten). Danach kam Rathenow mehr auf. Die Stendaler Neuzugänge stellten sich sehr gut vor. Alle drei (Thomaschewski, Spork, Meinhardt) kamen zum Einsatz. Im Spiel gegen Brandenburg war Stendal die eindeutig bessere Mannschaft.
Insgesamt, unter dem Gesichtspunkt, dass mit Werner, Nellessen und Gebauer drei wichtiger Spieler fehlten, kann man durchaus optimistisch nach vorn schauen.

Mit dieser Mannschaft trat Lok in Rathenow an
Auch einige Fans begleiteten unsere Mannschaft zum Turnier
Fotos (2 W. Klostermann

 

Trainingsauftakt der 1. Männermannschaft
Pünktlich 18 Uhr begrüßte Trainer Uluc am 1. Juli die Verbandsligamannschaft unter den Augen zahlreicher interessierter Fans zum Auftakt der Vorbereitung auf die neue Spielzeit.

Trainer Uluc konnte 16 Spieler, darunter einige Neuzugänge zur ersten Einheit begrüßen.
Anschließend wurden erste Übungen absolviert.
Fotos (2): Sperfeld

 
Rolf Warschau verabschiedet
Anläßlich der traditionellen Übergabe der Nachwuchsmannschaften an ihre neuen Trainer wurde mit einem Präsent und herzlichen Worten durch den Lok-Jugendleiter und Vorstandsmitglied Dr. Troeger dem scheidenden Rolf Warschau für seine jahrelange Tätigkeit zur Koordinierung des Spielbetriebes der Nachwuchsabteilung gedankt.

Auch Lok-Ehrenmitglied Hans Küchler bedankte sich bei Rolf Warschau (Mitte), links Jugendleiter Dr. Ralf Troeger
Foto: Sperfeld


 
 
 
 
 

 
 

Highlight am Sonntag im Hölzchen

Am 30.04. jährte sich eines der größten und für den Fußball der Stadt bedeutendsten Ereignisse zum 45. mal. Die damalige BSG Lok Stendal stand an diesem Tag 1966 in Bautzen im FDGB-Pokalfinale. Gegner war kein geringerer als die damalige BSG Chemie Leipzig. Bekanntermaßen ging das Spiel 0:1 verloren und damit war der Traum geplatzt, Stendal auch auf der internationalen Fußballbühne bekanntzumachen.
Dennoch untermauerten die Spieler unseres Traditionsvereins in den erfolgreichen 60ern den Ruf der Fußballstadt Stendal und der "Festung" Hölzchen, aus der es keinem Gegner leicht gemacht wurde, die Punkte zu entführen.
Viele von ihnen trugen das Nationaltrikot und wurden zu Vorbildern, die zum Teil bis heute dem Verein die Treue halten und sich für ihn einsetzen.
Aus Anerkennung für diese Leistung und im Sinne einer gelebten Traditionspflege hat das Präsidium des 1. FC Lok Stendal die Spieler und einige Funktionäre von damals eingeladen, diesen Jahrestag im Hölzchen feierlich zu begehen.
Mit großer Freude können wir eine große Anzahl der Ehemaligen ankündigen, die in der Halbzeitpause dem Publikum vorgestellt werden, darunter Größen wie Ernst Lindner, Kurt Liebrecht, Gerd Backhaus und viele andere aus dieser Ära. Professor Dr. Nellessen wird die Ehrung aller persönlich vornehmen.
Unser Vereinshistoriker Dirk Schulz hat ein Sonderheft zu diesem Ereignis zusammengestellt, das in kleiner Stückzahl auch zu erwerben ist.

Die Spieler werden sich nach Abpfiff noch zu einem "Erfahrungsaustausch" im Casino zusammensetzen. 
Alle Lokfans haben so am Sonntag, den 15. Mai beim Spiel gegen den Haldenslebener SC die Möglichkeit, ihre Idole von damals so geschlossen noch einmal wiederzusehen.
 


 

 
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